Energieausweis

Wird ein Gebäude errichtet oder wird ein bestehendes Gebäude verkauft oder vermietet ist spätestens bei Verlangen ein Energieausweis vorzulegen. Der Energieausweis macht die Heiz- und Warmwasserkosten sowie den Zustand der Gebäudehülle transparent. Wer ein Haus kauft oder eine Wohnung (oder ein Haus) mietet hat nun dann das Recht sich vor Abschluss des Kauf- oder Mietvertrages über den energetischen Zustand des Hauses zu informieren. Damit soll Interessenten nicht nur die Entscheidung für ein "Energiesparhaus" erleichtert werden, sondern es sollen so auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt auch Anreize geschaffen werden, Gebäude energetisch zu sanieren. Denn mit dem Energieausweis in den Vertragsunterlagen lassen sich auch leichter Mieter oder Käufer finden.

Der Energieausweis ermöglicht es dem Verbraucher den Energiebedarf von Häusern bundesweit unkompliziert zu vergleichen.

Hierbei wird zwischen dem bedarfsorientierten Energieausweis und dem verbrauchsorientierten Energieausweis unterschieden.

Bei neu errichteten Gebäuden oder bei Gebäuden die umfassend saniert worden sind ist der bedarfsorientierte Energieausweis vorzulegen. Bei Gebäuden mit bis zu vier Wohnungen und für die der Bauantrag vor dem 01.11.1977 gestellt worden ist, ist ebenfalls der bedarfsorientierte Energieausweis für Gebäude verpflichtend. In den anderen Fällen und wenn das Gebäude bereits bei der Fertigstellung das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung 1977 eingehalten hat oder dieses durch spätere Änderungen eingehalten wurde ist der verbrauchsorientierte Energieausweis vorzulegen.

Ab Januar 2009 werden Energieausweise für Nichtwohngebäude Pflicht.

Wir erfüllen die Bedingungen für die Erstellung sowohl der bedarfsorientierten als auch der verbrauchsorientierten Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude nach § 21 EnEV 2009.

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Quelle: dena

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